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NEUE STREET-ART MASCHE!
Christoph • January 6. 2006 • URBAN COMMUNICATION
"fresh, aerosol-free knit graff" der über 100 jährigen knitta aus texas.. soviel mühe hat man im street-art bereich selten gesehen.. sehr gut! müsste doch eigentlich auch im häkelbegeisterten deutschland seine nachahmer finden..
also: ran an die häkelnadeln und etwas wärme in den öffentlichen raum gebracht!
einen ausführlichen artikel über die gruppe findet ihr in der houstonpress (english)
via coolhunting

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BEAM ME ON
Alex • January 5. 2006 • URBAN COMMUNICATION
visuals interessierte sollten von 26. bis 28. Jänner 06 nach Genf fahrendort geht das MAPPING VJ Festival heuer in die zweite runde.
international namhafte visualisten werden am start sein
neben C-TRL, CataraX und anderen auch die Platoon altbekannten Pfadfinder
und weil visuals und musik ja einander brauchen, wurde auch hier nicht gespart und von ninjatune bis traum/trapez gebookt
workshops, diskussionen und präsentationen sind auch im programm - unverzichtbare bestandteile für ein gutes festival
gelegenheit nutzen und ab in den süden

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scheiss petze
Alex • January 4. 2006 • URBAN COMMUNICATION
die erste vereinstagung an der ich teilgenommen habe war ziemlich gut, die location war zum bersten voll und die musik frisch und laut.eine austellung in einem nebenraum hätte ich hier nicht unbedingt erwartet und auch kein bücherregal.
den vereinsstatuten des vereins zurmoebelfabrik völlig entsprechend und wie ich finde auf keinen fall "diskothekentypisch".
den behörden fehlt differenzierungsvermögen, aber das ist ja eigentlich keine neue erkenntnis.
man munkelt es gäbe für jeden stadtteil einen amtlichen maulwurf, der für mitte wollte wohl mitarbeiter des monats werden.
deshalb ist dann auch aus dem silvesterprogramm leider nichts geworden.
das neue jahr beginnt in der möbelfabrik mit der ausstellungsreihe ONE WEEK - JEDE WOCHE EINE NEUE WELT
die erste woche gibts arbeiten vom 6er maler Rainer Brendel zu sehen, welcher im sommer ja auch etwas zu den wänden um das Platoon beigetragen hat.
das weitere programm hier
Di / Mi / Fr / Sa 16.00 bis 19.00
Vernissagen Do 20h

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riesenfernseher
Alex • December 22. 2005 • URBAN COMMUNICATION
die stadt wird immer heller und heller. in diesem fall durch die medienfassade spots "Die Ausstellung »Die Stadt hat Augen« verfolgt ein einzigartiges Konzept: Ein Bürogebäude am Potsdamer Platz wird zum schauenden Objekt."
hmm... was daran einzigartig sein soll versteh jetzt nicht ganz!
fassaden zu überdimensionalen displays umzufunktionieren ist mittlerweile ein alter hut.
bereits 1993 wurde in boston in diese richtung gedacht, der CCC verwandelte 2001 und 2005 mit blinkenlights ein hochhaus in ein display und computergame.
auch meine heimatstadt graz kann mit zwei derartigen projekten aufwarten:
2003 gab es die lichtschreibmaschine und die BIX fassade des kunsthauses wird laufend von künstlern und kreativen inszeniert.
die HVB Immobilien AG schmückt sich da also mit ganz schön freshem stuff.
nichtsdestotrotz weiss ich aus eigener erfahrung dass es ziemlich rockt mit so einem grossen medium zu arbeiten - manchmal gilt eben doch: size matters

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Advent, Advent
Alex • December 2. 2005 • URBAN COMMUNICATION
so sehr man es auch möchte man kann sich nicht wehren - überall leuchtet und strahlt es. und für die zeit vor weihnachten könnte ich thomas alva edison für seine weiterentwicklung (nicht erfindung), der glühbirne, verdammen
auf weihnachtsmärkte, die glühwein geschwängerte luft und die sich dort befindlichen menschenmassen will ich jetzt gar nicht eingehen
zum glück gibts alternativen:
"die medienkunstgruppe artificiel aus montréal kultiviert
die vorweihnachtliche beleuchtungs- und besinnlichkeitskultur auf ganz eigene art: die installation bulbes besteht aus klingenden glühbirnen."
ab heute zu sehen im rahmen von TESLA im Podewils'schen Palais
an den samstagen vor weihnachten wird die installtion von künstlern bespielt.
ich bin gespannt!

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PICTOPLASMA #2
Alex • November 25. 2005 • URBAN COMMUNICATION
zeitgenössisches charkterdesign am Fr. 25 + Sa. 26. Nov. 2005 im babylon-kino mittewas letztes jahr noch als konferenz mit schwerpunkt auf statische characters stattfand gibts heuer als international animation festival
das programm deutlich schmäler als 2004, der andrang trotzdem gross, hab dann aber nach einer stunde warterei doch eine karte ergattert!
im obergeschoss gabs ein filp-book (zu deutsch daumenkino) workshop - die ergebnisse werden zu visuals für die morgige "character party"
im ersten screening mit dem thema "characters in rythm" wurden 25 arbeiten mit sehr starker bindung an musik gezeigt
video und audio standen dabei meist gleichwertig nebeneinander - nicht zu verwechseln mit dem klassischen musikvideo
gerockt hat joel trussell mit war photographer
so muss es wohl aussehen wenn "wikie und die starken männer" mal so richtig die sau raus lassen - super
ziemlich gepoppt hat mari-chan mit dem Mari-chan Theme
wie man das klischeehaft erwartet aus japan: NERVTÖTEND!
er sagt die von ihm erschaffene figur sei sein alter ego
gleich zwei gorillaz videos waren dabei - irgendwie abgestanden,langweilig
PICTOPLASMA gibts auch in buchform
zwei varianten im gestalten verlag
das aktuelle buch mit DVD im eigenverlag
Zusammenschnitt ansehen

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novembertag
heidrun • November 15. 2005 • URBAN COMMUNICATION
da geh ich durch den regen in der münzstraße.passend zur stimmung sehe ich das transparent.
sie hellte sich zum einen auf: denn in
der inzwischen doch sehr angepassten mitte ist
kämpferisches nur noch selten zu sehen.
zum anderen passt es zum regen. scheiss stadt-
schloss. scheiss repräsentanz.
fand im netz vielleicht diejenigen die da verkünden:der palast bleibt und bei denen du aktuelles an aktivitäten erfahren und wie du dabei selbst mitmachen
kannst. ausserdem ein forum im spiegel, dass da im netz diskutiert über den umgang der geschichte mit ddr-monumenten.
und dann gabs da auch noch zum PALAST DER REPUBLIK informatives und nicht ganz unparteiisches zu lesen.
auf jeden fall will ich an der stelle kein schloss und
keine grüne wiese. so wie der palast momentan genutzt
wird, ist es ein lichtblick in unserer so sauberen und
vorzeigbaren mitte. und das ist nötig.

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Mundharmonika reloaded. Sonntagabend im Festsaal Kreuzberg mit Julia Hummer and too many boys
jette • November 8. 2005 • URBAN COMMUNICATION
Nur schwerlich aus der sonntäglichen Bettfressschwere gelöst, um skeptisch-interessiert Julia Hummer and too many boys-Musik zu sehen und hören. Über den Support an diesem Abend gibts eigentlich nicht mehr zu sagen, als dass er als der Elliot Smith von Berlin angekündigt wurde und dass dieser das auf der Laminatbühne verschüttete Bier, mit Hilfe von Taschentüchern aus dem Publikum von eigener Hand wieder reinigte. Der Name ist entfallen. Auch nicht wirklich wichtig - waren doch zumindest 95% der Anwesenden wegen Julia Hummer and too many boys da.
Becks war zu der Zeit schon aus. Dann halt nen Astra und nur noch ganz kurz warten. Dem Produzenten, auch ein too many boy, beim Gitarren stimmen zugucken und: es war soweit. Die fünf jungs+frontfrau betraten ihre Bühne. Dem süffisanten "maître de soir" nach haben sie sich die vorhergegangenen Tourtage warmgespielt, um im heimischen Kreuzberger Kiez alles zu geben.
Nach ersten Mundharmonikaklängen und der Hummerstimme war die Melodie einsichtig - und das versteht sich als Kompliment.
Harmonisch.Folk.Country vermalt: sanfte Gitarren, gut eingesetzte Percussions, Gesang. Und auch optisch gibt die scheinbar lose zusammenhängende Gruppe ein wirklich gutes Bild. Leicht unterkühltes Posing, in den seltensten Momenten überdosiert eingesetzt. War die heisere Stimme Julia Hummers wirklich nur an diesem abend heiser? Wäre schade, klang nämlich wirklich gut. Das permanent inszeniert-benutzte halsspray ist weniger leicht zu verzeihen. Dem Konzertabend hat´s aber nicht geschadet.Und wenn der Tonmensch ein wenig Nachhilfe nimmt, wird der sound beim nächsten mal nur noch so dirty, wie´s der musik zuträglich ist. Vielen Dank!








