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TRANSMEDIALE: SMILE MACHINES

Alex • February 8. 2006 • URBAN COMMUNICATION
Christian Möller + George Maciunas

Die arbeit Cheese lässt genug interpretations freiraum, regt zum denken an, kritisiert - und das funktioniert sogar ohne den beipackzettel zu lesen

Sechs Schauspielerinnen wurden schliesslich aufgefordert zu lächeln – bis zu einer Spanne von über einer Stunde. Ein Computer beobachtet sie dabei. Jedes Mal, wenn die gespielte Emotion abnimmt oder die Schauspielerinnen abgelenkt sind, ertönt ein Alarmsignal.

verglichen mit anderen arbeiten könnte der ausstellungstitel hier genau so gut name der arbeit sein

video ansehen - ausführlicher hier

mit der flux smile machine von George Maciunas wäre das bestimmt endlos gegangen - ob die schicken mädls wohl nach ner weile zu sabbern begonnen hätten?
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TRANSMEDIALE: SMILE MACHINES

Anna • February 8. 2006 • URBAN COMMUNICATION
Der koreanische künstler kim beom
zeigt seine videoarbeit "Untitled (News)", 2002

zusammengeschnipselte wortfragmente aus nachrichtensendungen
verwandeln sich zu neuen, banalen oder auch absurden
texten mit ganz neuem kontext,
wobei dem zuschauer ca.10 nachrichtensprecher pro sekunde ins auge flackern ohne dabei an sachlichkeit zu verlieren.
ein recht schnell erfassbares werk welchem es trotz leichtigkeit und witz
nicht an medien kritik fehlt.

auch in seinem übrigen werk befasst sich kim beom
mit der kontrastierung von alltagsgegenständen



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TRANSMEDIALE: SMILE MACHINES

heidrun • February 8. 2006 • URBAN COMMUNICATION
lächeln konnte ich bei einigen beiträgen in der ausstellung nicht -irgendwie blieb es mir im halse stecken. tamy ben-tor karikiert in ihren videos hitler, the horror and the horrah adolf hitler und gibt traditionelle gedächtnisprotokolle zum besten. durch die überzeichnete art musst du zwar fast lachen -doch dann blickst du natürlich dass es keine erfindungen sind.


























auch maja bajevic gebürtig aus sarajewo thematisiert in ihrer videoarbeit back in black anhand von witzen die verarbeitung des krieges in bosnien.



beide arbeiten sind in der akademie der künste im hanseatenweg unbedingt sehenswert.

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öko marketing: die "4/40 lücke"

Marcello • February 6. 2006 • POLITICAL AFFAIRS
Viele probleme die heutzutage bestehen, entstehen durch rücksichtlosen konsum und verantwortungslose produktion. der markt wird durch angebot und nachfrage geregelt und nur eine änderung unserer kaufgewohnheiten könnte wirklich was ändern.

um eine wirtschaft zu schaffen die für unseren planeten und die menschen die ihn bewohnen nachhaltiger
ist, muss sich marketing jetzt - als kommunikations
form der wirtschaft - in eine neue richtung bewegen.
firmen, die ihre gewinne ohne nachhaltigkeit erzielen,
werden in zukunft nicht mehr die nachfrage der massen erfüllen.

So lautet zumindest die these der neuesten publikation des UN-umwelt-report:"talk the walk. advancing sustainable lifestyles through marketing and communication' der im dezember 2005 herausgegeben wurde.

ziel ist die schaffung eines bewusstseins für wirtschafts-ethik, um nicht nur unsere kaufgewohnheiten sondern unsere gesamte lebensführung zu ändern.

eine fortgeschrittene kommunikations politik die für
leute mit gesundem menschenverstand gedacht ist, könnte dabei helfen, denn marketing war zu lange nur eine form der überredungskunst.

geschäftsführer müssten sich doch erstmal die 95thesen
des cluetrain manifests durchlesen um einzusehen, dass ihr unternehmen bis jetzt in den wenigsten fällen etwas mit nachhaltigkeit zu tun hat – wer sich nicht rechtzeitig darum kümmert, wird nämlich viel an ruf und glaubwürdigkeit verlieren.
die amis wissen dass längst, im grünen marketing riechen sie schon jetzt den duft von grünen dollars.

viele menschen sagen, sie wären bereit, diesen
umweltfreundlichen und umweltverträglichen lebensstil
zu führen. doch oben genannte UN studie wiederlegt das und benennt dieses phänomen „4/40 gap“. ein grund mal wieder etwas mehr nachzudenken.

aber kann man nur mit marketing eine änderung der
lebenseinstellung bewirken? marketing intelligentia,
wirtschaftgurus und eigensinnige leute die den durchblick
dafür haben, debattieren jedenfalls über die möglichkeiten.

** da die debatte im moment noch auf englisch geführt wird führen die links auch zu englischen seiten.. wer deutsche beiträge zu dieser entwicklung findet.. bitte posten!
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jean-jacques perrey

Alex • February 6. 2006 • URBAN COMMUNICATION
de:bug cover story und als conference highlight der transmediale gefeatured - das klingt doch ganz vielversprechend ...

stellte sich aber leider als etwas enttäuschend heraus

eine gute stunde plauderte der elektronische musik pionier aus dem nähkästchen: hauptsächlich über sich und seine begegnungen und zusammenarbeit mit prominenzen, musikalische aspekte wurden eher am rande behandelt

mir war das einfach zu dünn - und als er dann noch mit weltfrieden anfing wars für mich vorbei

im rahmen des club transmediale stellt jean-jacques perrey heute um 22 uhr, maria am ostbahnhof, seine neue cd vor
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london mission report

Marcello • February 2. 2006 • URBAN COMMUNICATION
Hackney, east london, wurde schon in der zeit
des “british empire“ total vernachlässigt...
“empire abroad, suburbia at home“.
„hackney empire“
ist ein Theater und kultur center, ein echtes
symbol für entwicklung in diesem bezirk, der
immer noch einer der ärmsten in london ist.
mal sehn ob die kommende olympiade daran etwas
ändert...














shoreditch hat den sprung ja auch geschafft.
vielleicht liegt es daran, dass es ein
bisschen zentraler ist und in den neunzigern
die party szene hier eine der abgefahrensten
war. folglich ist es heute der gewählte bezirk
für kreative unternehmen, von independent
music labels, radio stations und film productions
bis zu fashion und web design. Ne menge clubs,
chill out kiff-caffes und verrückte läden sind
hier zu finden. Es ist aber auch ein spielplatz
für city-workers, partyfreaks und arty-farty
typen die sie sich hier jedes wochenende total
verpeilen. künstlern, wie banksy, talvin singh,
z-star und kollektive wie asian dub foundation, sind in dieser gegend berühmt geworden.


















shoreditch hat ja auch viele dunkle seiten...
hier sind ein paar photos in einem ehemaligen
„squat“ (beseztes Haus) auf commercial road.
es ist vor einem jahr abgebrannt...
































einer der bewohner war noch am schlafen,
hatte sich ein zelt aufgebaut und wahrscheinlich
hatte er noch nicht gemerkt dass weihnachten schon
längst vorbei ist.















Vom dach aus konnte ich gleich noch die
vogelperspektive für euch simulieren und
dieses versteckte kunstwerk entdecken.
palastpack!.jpg
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DEN PALAST SELBST ABREISSEN!

Christoph • February 1. 2006 • URBAN COMMUNICATION
wir haben über das beschämende drama des palast-abriss ja immer wieder berichtet..

jetzt gibt es von superclub (den jungs die das plattenbauten-quartett gemacht haben) eine PALAST DER REPUBLIK zum selber abreissen.

DER ABRISS-BLOCK im maßstab 1:1000

Eröffnung der Ausstellung mit 1000 Abrissblöcken und Begleitprogramm ist am Freitag, den 3. Februar 2006 um 20:00 Uhr
Begrüßung der Gäste durch Benjamin Foerster-Baldenius, darstellender Architekt
Die Ausstellung ist geöffnet vom 4. – 7. Februar, 14:00 Uhr – 20:00 Uhr

Ort:
framework I Ausstellungsraum im zentralbuero
Spandauer Straße 2
10178 Berlin | Mitte
S-/Tram Hackescher Markt
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ADS ON FEET!

Christoph • February 1. 2006 • URBAN COMMUNICATION
bildschirme mit infos und werbung in den u-bahnen kennen wir ja inzwischen aus allen grossen deutschen städten.. werbung braucht eben neue kommunikationswege.. den anfang haben die taxis in new york gemacht: bildschirmwerbung auf dem dach.. dann kamen die screens auch in der rückenlehne.. ein ausweichen ist kaum mehr möglich.. auch der drang sich mal zu unterhalten wird damit auf das minimum reduziert. lieber einfach in den bildschirm starren.

ein neuer trend will das wieder umkehren: ads on feet
leute die mit bildschirmen auf dem bauch rumlaufen und dich dann auch noch zu der gespielten bauch-werbung anquatschen! lasst mich in ruhe!!!

die seite urbanscreens beschäftigt sich eher kulturell mit solchen themen..

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